Ready for a real change?
Ready for a real change?

Der Frühling kommt

Die ersten Frühjahrsblumen strecken Ihre Hälse aus dem Boden, der warmen Frühjahrssonne entgegen. Die Natur erwacht Stück für Stück, so auch ich.

Nach meinem „traumatischen“ Erlebnis am 08.12.2025 (s. Beitrag Jahreswechsel mal anders), sehe ich die Welt mit anderen Augen. Im wahrsten Sinne des Wortes, da mein linkes Auge noch eine Falte hat. Stell Dir einfach eine Tischdecke vor, die halt noch eine Falte hat. Durch diese Falte erscheint der Blick, sagen wir mal, einfach etwas geknickt. Es ist trotz allem einfach ein Wunder, ich wusste von nichts. Glaskörper komplett raus, ja mei, den braucht man scheinbar nicht.

Ich tröste mich damit, dass wir alle – und jeder für sich – einen gewissen „Knick“ in der „Optik“ haben. Dies ist mir nun ganz bewusst und daran werde ich täglich erinnert. Meine Frau meinte, dass ich aus dem Krankenhaus kam, nach 3 Tagen, Gott sei Dank, wie ein „Neugeborenes“ – bezogen auf mein Armbändchen mit dem Hinweis, dass ich Gas im Auge habe. Ich wurde auch an Maria Empfängis operiert, dies muss meinem Leser nichts bedeuten, aber mir war klar, dass ich in guten Händen bin. Nochmals an dieser Stelle herzlichen Dank an PD Dr. Schworm. Bitte helfen sie noch vielen Menschen, so wie mir. Wie gesagt, vor ca. 80-100 Jahren, wäre ich heute blind auf dem linken Auge. Seine ersten Worte vor der OP – heute ist Maria Immaculata.

Nach langer Ruhe, habe ich mich wieder aktiviert. Aus meinen Kenntnissen von damals und wieder inspiriert durch diverse Videos über asiatische Bewegungskunst, holte ich meine rudimentären Tai Chi Kenntnisse wieder hervor. Danach fügte ich einige weitere Übungen hinzu. Hauptsächlich geht es um bewusste Atmung und Aktivierung meines Chi´s. Die Übungen sind dafür konzipiert. Programm war am Anfang 5 Minuten und jetzt sind wir bei ca. 30 Minuten täglich. Leicht, aber fokussiert, u.a. bediene ich mich auch des Clappings. Energetische Körperabklopftechnik. Aktivierungsübung (z.B. am Morgen), um den Energiefluss anzuregen und Verspannungen zu lösen. Fühlt sich gut an. ich schwitze leicht und fühle mich aktiviert. Aufgrund meines Auges sollte ich auch nicht viel stärker belasten. Wieder Glück im Unglück, da ich jahrelang, egal aus welchen Gründen (Ego, Mir Beweisen Müssen, usw.) jedes Mal zu viel aufgeladen habe. Viel vorsichtiger sollte ich mich wahrnehmen. Da ich nicht selbst darauf kam, musste ich einfach mal wieder gebremst werden.

Der mit dem Wolf tanzt in POING.

Diese wunderbare Schöpfung! Unsere tollen Farben, die Natur, die Gerüche, unser gesamter Planet ist voller Magie und täglichen Wunder. Wir haben nur keine Zeit mehr dies wahrzunehmen. Kein Wunder.

Ich bin bereit, wieder mal meinen ersten Frühling zu erleben. Herzlichen Dank dafür.

Dankbarkeit ist neben Liebe das Wichtigste in unserem Leben. Leider haben wir so viel gegen uns, meist auch nur gegen uns selbst, dass wir nicht mehr die Wunder um uns herum wahrnehmen. Daher wünsche ich uns allen, dass wir offen bleiben für tägliche Wunder, dass wir wieder unsere kindliche Freude entdecken und lernen spielerisch mit unserem Geschenk des Lebens umzugehen.

Genieß Deinen Frühling!

Spring is coming



The first spring flowers are lifting their heads from the soil, reaching toward the warmth of the early sun. Nature awakens step by step. So do I.

After my “traumatic” experience on December 8, 2025 (see the post A Different Kind of Year-End), I see the world with different eyes. In the most literal sense. My left eye still has a fold. Imagine a tablecloth that hasn’t been smoothed out completely. Because of that fold, my view is slightly bent. And yet — it is nothing short of a miracle. I felt no warning. The vitreous body was completely removed. Apparently, you can live without it.

I comfort myself with the thought that each of us carries a certain “bend” in our own optics. We all look at life through some kind of crease. I am reminded of mine every single day.

My wife said that when I came home from the hospital after three days — thank God — I looked like a newborn. She was referring to the hospital wristband stating that I had gas in my eye. I was operated on the Feast of the Immaculate Conception. That may not mean much to the reader, but to me it was clear: I was in good hands. At this point, my sincere thanks once again to PD Dr. Schworm. May he continue helping many people, just as he helped me. Eighty to a hundred years ago, I would most likely be blind in my left eye today. His first words before the surgery were: “Today is Maria Immaculata.”

After a long period of rest, I reactivated myself. Drawing on knowledge from earlier years and inspired again by various videos on Asian movement arts, I returned to my rudimentary Tai Chi practice. I then added further exercises. The focus is conscious breathing and activating my Chi. The program started with five minutes. It has grown to about thirty minutes daily. Light, but focused. I also incorporate clapping techniques — an energetic body activation method used to stimulate circulation and release tension. It feels good. I sweat lightly and feel energized.

Because of my eye, I am not allowed to strain heavily. Once again, luck in misfortune. For years — whether driven by ego, by the need to prove something, or simply by habit — I overloaded myself every time. I did too much. Now I am forced to be more careful, more aware. Since I did not slow myself down voluntarily, life did it for me.

The one who dances with the wolf — in Poing.

This creation is extraordinary. The colors, the scents, the landscapes. Our planet is full of magic and daily miracles. We simply no longer take the time to notice them. No wonder.

I am ready to experience my first spring again.

Gratitude, alongside love, is the most important force in our lives. Yet we often stand against ourselves — sometimes only against ourselves — and therefore miss the wonders surrounding us.

My wish for all of us: remain open to daily miracles. Rediscover your childlike joy. Learn to engage with this gift of life playfully again.

Enjoy your spring.

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